Fantasy-Autoren für Groß und Klein: Wolfgang und Heike Hohlbein
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Sarah Müssig
150 days 13 hours 34 minutes ago

Gerade in so einem langen, dunklen und ungemütlichen Winter, wie wir ihn jetzt haben, gibt es doch nichts Schöneres, als sich mit einem dicken Buch bei einer Tasse Tee im Bett oder auf dem Sofa einzukuscheln. Und wer Fantasy mag, für den gibt es die perfekte Literatur zu diesem Zweck; das Autoren-Duo Wolfgang und Heike Hohlbein liefert seit den 80ern fleißig Fantasyromane für Groß und Klein. Mit dem phantastischen Roman „Märchenmond“, feierten die Hohlbeins 1982 ihren Durchbruch, unzählige weitere Bücher folgten. Oft schreiben beide zusammen die Romane, doch Wolfgang Hohlbein veröffentlichte auch allein viele Romane. Die sind meist etwas gruseliger und eher für Erwachsene gedacht. Die Bücher, die er mit seiner Frau schreibt, gefallen dagegen Kindern ab etwa 12 Jahren und Jugendlichen – man kann sie aber auch als Erwachsener sehr gut lesen, wenn man das Genre mag.
Herr Hohlbein gilt als einer der erfolgreichsten Autoren überhaupt – mit 35 Millionen verkauften Büchern auch verdient. Er begann bereits in der Jugend, Fantasygeschichten zu schreiben, und ein langweiliger Job als Nachtwächter sollte dann seine Karriere begründen. Hierbei begann er nämlich so richtig mit der Schreiberei. Bereits für den ersten Roman, „Märchenmond“, der im Ursprung Heikes Phantasie zu verdanken war, gewannen die Hohlbeins einen Preis für Fantasy-Bücher, viele weitere folgten. In ihren Geschichten geht es meist um Jungen oder Mädchen, die in eine geheimnisvolle Phantasie-Welt geraten, dort allerlei Abenteuer bestehen müssen und diese dann am Ende retten. Man kann sich hier so richtig schön reinlesen, die meisten Bücher sind sehr dick und haben tolle Figuren – genau richtig für den Winter. Sogar die Tochter der Hohlbeins, Rebecca, ist schon im Schreib-Fieber. Sie verfasste bereits die Bücher zu den „Fluch der Karibik“-Filmen und einige weitere. So ist jedenfalls sichergestellt, dass Fantasyromane a la Hohlbein uns noch lange, lange erhalten bleiben, auch in der nächsten Generation.
Es lebe die Phantasie!